Chronik der Go-Gruppe Hannover

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2016 Übersicht, Details

Quellen

1959-1961, Dieter Rasche erinnert sich

1961-1986, Chronik der Go-Abteilung des RSV Hannover von 1926 e.V., von Helmut Buttstädt

Sonstiges

Video/OK-Projekt (schlafend)

Impressum


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www.hannover-go.de

Das Jahr 2007, Details


Essen (13./14.1.2007)

Traditionell ist das Essener Turnier der Auftakt des neuen Go-Jahres und Hannoveraner waren auch gut vertreten:

Platz 1: Christoph Gerlach (6 Dan), 5:0
Platz 23: Malte Kracht (2 Kyu), 5:0
Platz 32: Alex Voigt (1 Dan), 2:3
Platz 34: Marek Draws (1 Kyu), 3:2
Platz 66: Fabian Rosenschein (4 Kyu), 1,5:3,5
Platz 83: Michael Thon (10 Kyu), 3:2
Platz 84: Hanna Aden (10 Kyu), 3:2

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Zudem spielte Lisa Ente (3 Dan) bei der Vorrunde zur Deutschen Meisterschaft mit, konnte sich aber mit 2:3 nicht für die Zwischenrunde qualifizieren. Die Ergebnisse der Vorrunde gibt es hier.

(Christoph Gerlach)

Mitgliederversammlung des Hannoverschen Go-Vereins (30.1.2007)

In einer knappen Abstimmung wurde Christoph Gerlach wieder zum Vorsitzenden gewählt. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Alex Voigt (stellvertretender Vorsitzender) und Helge Wegmann (Kassenwart) bestimmt. Als Kassenprüfer wurden Burghard Probst und Uwe Schmidt neu gewählt. Die beiden Anträge auf Satzungsänderung wurden einstimmig angenommen.

Das Protokoll folgt bald. Die Satzung, die anderen Vereinsseiten und auch der Mitgliedschaftsantrag und der Antrag auf Beitragsreduzierung sind aktualisiert. Sollte es noch unaktualisierte Seiten geben bitte ich um Nachricht.

(Christoph Gerlach)

Göttingen (10./11.2.2007)

War jemand aus Hannover da?

Abteilungsversammlung RSV (12.2.2007)

Wer schreibt einen Bericht?

Bonn (24./25.2.2007)

So spielten die Hannoveraner:

Platz 30: Malte Kracht (1 Kyu), 4:2
Platz 71: Fabian Rosenschein (4 Kyu), 3:3

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Dresden (24./25.2.2007)

„Folge dem Licht!“ – Eine Hannoveranerin auf dem Kulturtrip

Ein Blick in die Chronik zeigt, dass das Dresdener Turnier von Hannoveranern eher selten besucht wird – schade eigentlich. Immerhin genießt Dresden als Kulturstadt internationalen Rang, wie ich mir von einer rothaarigen Russin aus Hildesheim erklären lassen musste.

Alte Meister in der Dresdener Galerie für nur 6 Euro! Architektur! Kultur! Und einen Tritt weniger als normal! Mit solchen Argumenten wurde ich am Donnerstag Nachmittag von Veronika erschlagen und stellte kurzentschlossen meinen Wecker auf Freitag halb Sieben. Musste ja am Vormittag noch packen und mit dem Zug nach Hildesheim, von wo unser Auto Freitag Mittag startete. Wir, das sind Veronika Lyssenko, Matthias Bode (Fahrer) und ich. Es lebe die Spontanität! Es lebe Go!

Gespielt wurde im Sportgebäude der TU Dresden. Nach dem Hereinkommen findet man Sportpokale in einem dunklen Holzschrank, dazu männliche Bodybuilder mit nassen Haaren und eine Kellertreppe mit Schild "zu den Toiletten". Diese Tür war es, die wir schließlich todesmutig durchschritten. Am Ende eines langen, dunklen Ganges geht es wieder nach oben zu den Turnierräumen ins Helle, wo wir nett begrüßt wurden. Die Bodybuilder konnte man leider nicht mitnehmen.

Dort konnten wir unsere Sachen lassen und erst mal was essen gehen, da wir dummerweise zu spät für die Galerie angekommen waren. Die sächsische Wegbeschreibung war so eine Sache, und wir beschlossen schließlich, einfach den Lichtern zu folgen – eine bunterleuchtete Straße sah so aus, als ob es dort wenigstens Dönerbuden geben könnte. Dabei erwarb sich Matthias unsterblichen Ruhm, als er Passanten schockte: "Ahhh, ich folge dem Licht, folget alle dem Licht!" Und tatsächlich fanden wir einen Italiener, bei dem live auf dem Flügel gespielt wurde. Es lebe die Kultur!

Das Turnier fand in einem Karate-Dojo und einem Gymnastikraum statt. Das bedeutete: Hausschuhe oder dicke Strümpfe nicht vergessen. Oder eben am Samstag morgen noch mal im Vorgriff auf die als sicher erachteten Preisgelder FlipFlops mit Holzsohle für 18 € kaufen gehen...

Gespielt wurden fünf Runden MacMahon mit einer Stunde Bedenkzeit und einem progressiven Byoyomi von 10, 20, 30 Steinen in jeweils fünf Minuten. Komi waren 5,5 bei um zwei verringerter Vorgabe.

Leider gab es keinen Raum, in dem fertige Spieler essen, Partien besprechen oder einfach herumblödeln konnten, ohne noch laufende Partien zu stören. Gerade, weil auch einige sehr lebendige Kinder herumliefen, mussten langsame Spieler im zweistelligen Kyu-Bereich eine lärmresistente Konzentration besitzen. Dafür konnten sie dann auch die Begleitumstände für die Niederlage verantwortlich machen. Glücklicherweise habe ich in der Hinsicht ein ziemlich dickes Fell.

Warum sich das Turnier trotz dieses einen Mangels gelohnt hat? Erstens klingt der örtliche Dialekt so niedlich. Zweitens waren wie immer nette Leute da – Go-Spieler sind halt cool. Und drittens besitzt Dresden auch ohne Galerie einen Zauber, dem man sich nur schwer entziehen kann. Jeder, der einmal vor der Semperoper die erste Frühlingssonne im Gesicht genossen hat und nachts (nach einem Gedicht von Essen) auf den Stufen einer Elbbrücke stehend den verschleierten Halbmond zwischen Fenstern eines nebelumhangenen Turms erspäht hat, der wird mir zustimmen. Als wir auf dem Rückweg in den Sonnenuntergang fuhren, der zwischen wild verstreuten Wolken über der ostdeutschen Windradlandschaft aufflammte, die Musik so laut, wie sie grade noch erträglich war, da wurde mir ganz merkwürdig. Und jetzt höre ich auf, bevor es zu kitschig wird.

Ach ja, die Turnierergebnisse für Hannover: Ich konnte mir die FlipFlops mit Holzsohle tatsächlich leisten. 4:1 für die Hanna (da noch 10 Kyu).

Die beiden Hildesheimer spielten:

Veronika Lyssenko (11 Kyu), 3:2
Matthias Bode (4 Kyu), 3:2

Alle Ergebnisse gibt es hier.

(Hanna Aden)

 

Fotos 1-4 von Veronika Lyssenko:

Fotos 5-9 von Roman Frenzel:

Die Harburger Mausefalle – Frühlingserwachen in Hamburg (10./11.3.2007)

Natürlich ist das Snapback-Turnier nur eine Ausrede, um nette Leute treffen zu können, wie jeder sich denken kann. Schließlich fährt man nicht ausschließlich auf Turniere, um zu gewinnen, sondern auch um Spaß zu haben, so denkt man jedenfalls in Hannover darüber (wenn vielleicht auch nicht in allen Städten, wer weiß das schon so genau).

Gleich am Hannover-Bahnhof ging es los, Gerd Mex (Göttingen) und ich stolperten über unsere Hildesheimer Fahrkollegen, dazu kamen Fabian Rosenschein, Lisa Ente und Alex Voigt. Ach, wie sehr ich lange Zugfahrten mit Rengo und Geblödel liebe!

Am Zielort trafen wir noch Michael Thon, Uwe Schmidt und Benny Heuer aus Hannover, die mit dem Auto schon angekommen waren. Natürlich waren auch noch viele andere tolle und nette Go-Spieler da, darunter Malte Kracht, der jetzt für Flensburg spielt, aber insgesamt zu viele, um hier von allen zu erzählen. Waren nicht, wie der Veranstalter T. Berben am Ende ganz stolz erzählte, unglaubliche 142 Teilnehmer da? Oder waren es doch 152?

Laut Turnierankündigung war abends ein Besuch beim Chinesen eingeplant, doch für Hannoveraner und unsere Mitfahrer fiel der aus, denn in unserer Privatunterkunft sollte gekocht werden. Es gab Bolognese-Sauce mit Spagetti, exzellent gekocht von Dörte Rüten-Budde, und zum Nachtisch ein Schlagsahne-Joghurt-Waldfrucht-Zimtdessert. Kein weiterer Kommentar zu diesem Essen, sonst schwärme ich zu viel und dieser Bericht wird gar nicht mehr fertig. Nachts wurde jedenfalls noch verschiedene Spiele gespielt.

Es ist beinahe unverantwortlich, muss ich sagen, wie reibungslos dieses Turnier organisiert war. 70 min Bedenkzeit, progressives Byoyomi, keinerlei Ärger mit der Unterkunft, parallel zur Preisvergabe eine Tombola, damit auch noch Leute zum Applaudieren bleiben... Hat der Tobias ganz toll gemacht, ehrlich.

Total klasse war, dass Yoon Young-Sun und Kang Sung-hee unermüdlich als Partie-Kommentatorinnen und Simultanspielerinnen zur Verfügung standen. Um die beiden sammelte sich immer ein großer Kreis, und es war nur mit sehr viel Geduld oder spitzen Ellbogen möglich, zu ihnen durchzudringen.

Malte Kracht, der den ausgeschriebenen U-21-Pokal gewinnen wollte, verlor leider eine Partie von fünf – angeblich hatte ihn sein Glück verlassen, weil er mich vorher geknuddelt hatte, um mir Glück zu bringen. Michael versuchte, dieses Argument ad absurdum zu führen, weil er selber doch schließlich nicht 0-5 gespielt hätte, aber ich verwahre mich gegen die Unterstellung, die darin zum Ausdruck kommt.

In den Pausen waren viele Leute draußen und amüsierten sich auf verschiedene Arten, zum Beispiel verschwanden zwei Go-Spieler unterschiedlichen Geschlechtes für genau 7,15 Minuten zum Auto des einen – wozu auch immer. Die beiden wissen schon, wer gemeint ist. Es gab auch ziemlich viele Leute, die noch mal spazieren gingen. Ich selber unternahm erste Versuche im Barfuß-laufen und freute mich an der Wärme.

Bei dem schönen Wetter, so dachte ich mir, müsste man eigentlich im Garten einen Sandsack (engl. SANDBAG) aufhängen und ein bisschen Spaß haben. Aber zurück zum Turnier. An dieser Stelle möchte die Redaktion den beiden Leipzigerinnen Jana (angeblich 4 Kyu) und Uta (angeblich 11 Kyu) aufrichtig und von ganzem Herzen zu ihren persönlichen Siegen gratulieren: Beide spielten 5-0.

Und so spielten die Hannoveraner:

Platz 4: Lisa Ente (3 Dan), 3:1 (eine Partie ausgesetzt)
Platz 34: Alex Voigt (1 Dan), 2:3
Platz 51: Benjamin Heuer (2 Kyu), 2:3
Platz 69: Fabian Rosenschein (4 Kyu), 2:3
Platz 101: Michael Thon (9 Kyu), 3:2
Platz 102:Uwe Schmidt (8 Kyu), 2:3
Platz 103: Hanna Aden (9 Kyu), 3:2
Platz 106: Florian Fischbach (7 Kyu), 0:4

Alle Ergebnisse gibt es hier.

(Hanna Aden)

 

Fotos von Veronika Lyssenko:


Frühlingserwachen in Hamburg


Alle Go-Spieler zieht es zueinander, um auf den Brettern miteinander zu spielen.


Auch wenn manche lieber die frische Luft genießen.


Lisa Ente jedenfalls spielte sich auf den vierten Platz in der Turnierliste, und ich finde, dafür gehört sie gratuliert!

Castrop-Rauxel (24./25.3.2007)

So spielten die Hannoveraner:

Platz 47: Fabian Rosenschein (4 Kyu), 0:5

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Seminar mit Young Sun am 15.4.2007 (Ankündigung)

Wir wollen am Wochenende vor dem Hannoverturnier am 15.4., ab 12 Uhr ein Seminar mit Young Sun veranstalten.

Jan Haas hat freundlicherweise sein Haus zur Verfügung gestellt, wo man in den Pausen auch grillen und auf dem Gartengobrett spielen könnte. Es gibt jetzt ein Gartenhäuschen, so dass wir vom Wetter nicht so abhängig sind. Für alle, die es noch nicht kennen, das Haus liegt sehr schön in Osterwald und ist mit Rad, Bahn oder Jans Fahrservice gut zu erreichen ;) Wenn ihr Fragen zur Anreise habt oder eine Abholung bestellen wollt, ruft Jan (0174/2007886) oder Rasmus (0152/05207393) an.

Umfang und Preis (15 Euro pro Person) sind wie beim letzten Mal gedacht und Seung Hee wird je nach Beteiligung auch wieder mitkommen. Bitte weitersagen und schnell zurückmelden (z.B. bei Alex, avo@gmx.de). Schreibt am besten auch gleich, welche Themen ihr gerne sehen würdet.

(Alex Voigt, 1.4.2007, Update 9.4.2007)

Seminar mit Young Sun und Seung Hee (15.4.2007)

Bei dem schönen Wetter fand der Worshop natürlich im Freien statt! Allein dieser Seminartag konnte vier Sitzungen im Solarium ersetzen, glaube ich, falls man dort regelmäßig hingehen würde. In dem Fall hätte man wahrscheinlich auch keinen Sonnenbrand bekommen. Ich meine, die frische Farbe in meinem Gesicht kommt natürlich nur vom hohen Blutdruck, nicht von mangelnder Sonnenmilch, das ist natürlich klar, aber es war trotzdem ziemlich warm ...

Die Teilnehmer haben sich nach kurzem Status-Gerangel in zwei Gruppen aufgeteilt, 2 Kyu und stärker, sowie 4 Kyu und schwächer. Young-Sun hatte als Thema Joseki und Ganzbrettstellungen (Wo ist der größte Zug?), Seong-Hee Mittelspiel und Tesuji (zumindest bei uns). Nach ca. 2 Stunden wurde gegrillt, danach wechselten die Lehrerinnen die Gruppen.

Beide Profispielerinnen haben so eine freundliche, nette Art zu erklären, mit diesem charmanten Mischmasch aus Deutsch und Englisch, da werden die Probleme gleich doppelt so eingängig. Die Lektionen waren schön gegliedert, beide gingen auf Anregungen und Fragen von uns ein und managten es ideal, jedem Gruppenmitglied bestmöglichen Erkenntnisgewinn zu ermöglichen. Als blutige Anfängerin, die ich nun mal bin, fand ich es natürlich besonders toll, wie souverän die beiden aus dem Stehgreif falsche Züge widerlegen können. Meinesgleichen ist ja noch stolz, wenn man zufällig mal einen richtigen Zug gefunden hat ...

Wenn ich jetzt sage, dass mir nichts einfällt, womit man diesen Go-Tag hätte schöner gestalten können, dann mache ich es mir als Berichterstatterin natürlich zu leicht. Mal suchen. Die Profi-Spielerinnen waren auf alle Fälle schon mal einsame Spitze.

Die Sonne war heiß und der Himmel azurblau. Die Hintergrundkulisse – nun, wer den freien Blick über grüne Wiesen nicht mag, den Duft von Frühlingsblumen, das Plätschern eines Springbrunnens und das plötzliches Schnauben eines Pferdes auf der benachbarten Weide, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Nein, ich finde nichts, was in irgend einer Hinsicht zu wünschen übrig ließ. Sorry.

Abends wurde noch Rengo auf dem großen Veranda-Brett gespielt. Als die Dunkelheit ihre Schatten immer tiefer über uns warf und die Linien des Go-Brettes nicht mehr erkannt werden konnten, stellten wir uns in einen Kreis und meditierten über eine Lösung des Problems.

Moderne Go-Spieler feiern ihre schwarz-weißen Messen nicht mehr bei Fackelschein, wie noch vor 200 Jahren, sondern beim Licht von Outdoor-Lichterketten. Zum Zeichen der äußeren Verbundenheit und der inneren Suche nach Wahrheit werden diese den im Kreis stehenden Go-Spielern um den Hals gelegt. Auf diese Weise ergießt sich das milde Licht auf die Opfersteine im Kreisinneren. Alles ist gut... Noch. Denn das Messeturnier naht in Riesenschritten!

(Hanna Aden)

 

Young-Sun erklärt ein Joseki (Foto: Veronika Lyssenko)

Seung Hee unterhält sich nach ihrer Lektion mit 2 Hannoveranern (Foto: Veronika Lyssenko)

Andere Spieler beginnen schon mal mit der lang erwarteten Rengo-Partie (Foto: Veronika Lyssenko)

Wenn nicht die ständigen Füße auf dem Brett wären, könnte man fast meinen, es sei ein normales Brett ... (Foto: Fabian Rosenschein)

... aber nachdem es dunkel wurde, konnten sich die schwarzen Steine trotz der herbeigeholten Lichterschlange tarnen ... (Foto: Fabian Rosenschein)

... bis wir energisch gruppendynamische Maßnahmen trafen. (Foto: Veronika Lyssenko)

Aktuelles zum Messeturnier

Stromausfall? Nachdem wir eine halbe Woche in heller Aufregung zugebracht haben nach der Ankündigung, am Turniersonntag sei auf dem gesamten Gelände des Conti-Hochhauses am Königsworther Platz (unser Turnierort) der Strom abgestellt, hat sich die Angelegenheit doch sehr relativiert und wir können zuversichtlich sein, das Turnier ohne Einschränkungen durchführen zu können. Das ausführende Ingenieurbüro hat zugesichert, die Arbeiten bis 8:30 Uhr am Sonntagmorgen abgeschlossen zu haben und man habe dabei bereits einen eigenen Puffer eingeplant. Zusätzlich haben wir beschlossen, mit dem Turnierbeginn am Sonntag eine halbe Stunde nach hinten zu rutschen und so zusätzlichen Puffer zu schaffen.

Young Sun: Maßgeblich mit Mitteln des Deutschen Go-Bundes haben wir Young Sun für unser Turnier verpflichtet. Sie wird am Samstag zwei Kurzseminare geben und ansonsten jederzeit für Partiekommentare und ähnliches bereitstehen.

(Christoph Gerlach, 18.4.2007)

Messeturnier Hannover (21./22.4.2007)

Siehe hier.

Deutsche Paar-Go-Meisterschaft in Wiesbaden (28./29.4.2007)

Bericht folgt ...

Dienstagsspielabend am 1. Mai

Auch am 1. Mai findet der Dienstagsspielabend wie gewohnt an der Uni statt, allerdings geht es schon um 19 Uhr los, da ja alle frei haben an dem Tag.

(29.4.2007)

Jahreswertungen Blitz und 13x13 2006

Es seien noch die Jahreswertungen der Blitz- und 13x13-Turniere vom Montagsspielabend für das Jahr 2006 nachgereicht.

Blitzturnier

Platz und Name Punkte Turniere Turniersiege
1. Kassigkeit 28 11 0
2. Probst 24 10 1
3. Krügener 22 8 2
4. Breuer 20 9 1
5. Schmidt, U. 20 10 0
6. Rosenschein 19 10 0
7. Schnaus 19 10 0
8. Tiefenthaler 18 8 0
9. Ngyuen 16 7 1
10. Keller 15 4 3
11. Hein 15 9 1
12. Heuer 12 4 1
13. Zhang 12 4 0
14. Schuster 8 3 1
15. Bertrand 8 6 0
16. Wegmann 8 6 0
17. Kracht 7 2 1
18. Voigt 5 3 0
19. Arndt 4 2 0
20. Mannes 4 2 0
21. Ente 3 1 0
22. Thon 3 3 0
23. Reinfeldt 3 2 0
24. Bartholomäus 2 1 0
25. Jelonek 1 3 0
26. Kraft 1 1 0
27. Stein (Emden) 1 1 0
28. Walvisch 1 1 0

13x13-Turnier

Platz und Name Punkte Turniere Turniersiege
1. Tiefenthaler 10½ 3 0
2. Probst 10 4 0
3. Schnaus 10 4 0
4. Schmidt, U. 10 4 1
5. Breuer 9 3 1
6. Schuster 7 2 0
7. Krügener 5 1 1
8. Sudakow 1 1
9. Keller 1 0
10. Wegmann 1 0
11. Voigt 2 1 0
12. Kassigkeit 1 1 0
13. Bertrand 1 2 0

(2.5.2007)

Messeturnier Helferessen (3.5.2007)

Bis auf zwei konnten alle Helfer beim Messeturnier zum traditionellen Sushiessen bei Tomo Sushi im Volgersweg kommen. Ansonsten gab es keine besonderen Vorkommnisse.

Blitzturnier Mai (7.5.2007)

Lisa Ente gewinnt das 5. Blitzturnier mit 3:1 Partien, ebenfalls 3:1 spielen Jürgen Breuer, Uwe Schmidt und Peter Schnaus.

(Peter Schnaus)

Hannover 1 bleibt in der Go-Bundesliga

Am letzten Spieltag sicherte sich die Mannschaft Hannover 1 in ihrer Stammbesetzung (Christoph Gerlach, Klaus Wachholz, Lisa Ente und Zhang Yi) mit einem 3:1 über die Leipziger Löwen in der 1. Go-Bundesliga Platz 8 und muss somit nicht in die Relegation um den Verbleib in der 1. Bundesliga.

Hannover 2 belegte in der 3. Liga Platz 4 und Hannover 3 in der 4. Liga Platz 7, so dass auch diese Mannschaften jeweils in ihrer Liga bleiben.

(Christoph Gerlach, 28.5.2007)

Hamburger Affensprung (26.-28.5.2007)

So spielten die Hannoveraner:

Platz 24: Lisa Ente (3 Dan), 2:3
Platz 59: Alex Voigt (1 Dan), 2:3
Platz 65: Jürgen Breuer (1 Dan), 2:5
Platz 72: Gunnar Bertram (2 Kyu), 4:2
Platz 83: Benjamin Heuer (2 Kyu), 3:4
Platz 109: Fabian Rosenschein (4 Kyu), 2:5
Platz 138: Hanna Aden (9 Kyu), 4:3

Go in Gohlis – Damenmeisternschaft und Starthilfeturnier (15.-17.6.2007)

Leider war ich offenbar die einzige Hannoveranerin, die sich die Mühe machte, zum Starthilfeturnier nach Leipzig zu fahren. Denen, die zu Hause geblieben sind, entging nicht nur die Damenmeisterschaft (an der ich mit meinem Rang von 9kyu noch nicht teilnahm) und ein interessantes Seminar von Yoon Young-Sun und Kang Seung-Hee nebst Simultanspielen, sondern auch eines der lustigsten und originellsten Go-Turniere im deutschen Raum, das allerdings nur von etwas mehr als 20 Spielern genutzt wurde.

Der Turnierort verdient übrigens eine besondere lobende Erwähnung: Vom Bahnhof Leipzig-Möckern geht ein kleiner Feldweg über etwa 500 Meter mitten durchs Grüne, durch eine Schrebergartenkolonie zu einer Gaststätte mit dem lustigen Namen „Volksgesundung“, in der das Essen gut und bezahlbar ist und außerdem noch eine Außenterasse und offene Wiesen mit schattigen Bäumen zur Verfügung stehen. (Cocktails kosten nur 3.50 €, aber bitte erspart mir, zu berichten, woher ich das weiß und was sich daraus möglicherweise für Konsequenzen ergeben haben könnten... ) Also, schnell zurück zum Thema: Der hübsche Feldweg führt weiter über eine schaukelige Hängebrücke direkt in einen Wald, in dem es links zu einem Aussichtsturm und rechts zu einem Kinderspielplatz direkt an einem Teich geht.

Beim Thema Kinder fällt mir übrigens ein, dass Ferdinand Marz (11m) häufig die Ansicht vertrat, dass die beiden Profispielerinnen doch nicht so genau Bescheid wüssten wie er. Energisch verlangte er, hochgehoben zu werden, um an das Demobrett zu kommen. Der Gefallen wurde ihm oft getan, und während Young-Sun erklärte, nahm der jüngste anwesende Go-Spieler den Spielstand auf dem Brett unter die Lupe und verschob mit sachkundigem Blick die Steine in eine Position, die ihm mehr zusagte. Das sorgte für viel unterdrückte Heiterkeit. Seung-Hee lächelte jedes Mal geduldig und schob die Steine wieder zurück.

Ich kam Freitag abend rechtzeitig an, um noch die letzten Züge der Simultanpartien zu betrachten, viele nette Leute zu begrüßen und dann am Seminar der Profispielerinnen teilzunehmen, in dem es darum ging, wie man durch das Opfer von zwei oder drei Steinen aus schwachen, bedrängten Gruppen Stärke und Stabilität zaubert – das Wort zaubern kam mir dabei wirklich unweigerlich in den Sinn...

Über die Damenmeisterschaft am nächsten Tag kann ich nicht so viel berichten, nur dass das Zuschauen zwischen meinen Partien sehr interessant war, die Interessenten seien auf die DGoZ, die Leipziger Go-Seiten oder die DGoB-Seite verwiesen. Eindeutige Gewinnerin war Manja Marz 3D mit 5 Siegen.

Beim Starthilfeturnier wurden die Teilnehmer aufgrund der geringen Anzahl in Gruppen zusammengefasst, die mehrere Spielstärkegrade umfassten, so dass in späteren Partien fünf oder mehr Kyugrade Unterschied durchaus keine Seltenheit waren. Alle Teilnehmer spielten dabei die gleiche Partie, wobei die Komi denen der Originalpartien entsprachen. Vor Öffnen des Briefumschlages wurde per Nigiri festgelegt, wer gegen wen spielen sollte, dann legten beide die Partie mit ihrer Farbe nach. Nach dem letzten vorgegebenen Zug gab es fünf Minuten Bedenkzeit für beide. Für die eigentliche Partie gab es 30 Minuten Bedenkzeit, anschließend ein mörderisches Byoyomi von 30 Steinen in 5 Minuten. Da war ich endlich mal froh, dass ich normalerweise in Turnierpartien viel zu schnell spiele^^.

Michael Marz, der Organisator, stellte übrigens etwas sehr interessantes fest: In Partien, in denen Weiß sehr stark gebietsorientiert spielt, während Schwarz auf Einfluss spielte (z.B. bei Takemiya), gewann bei schwächeren Spielern meistens Weiß, während die stärkeren Spieler (ab 1k/1d) ihren Einfluss offenbar deutlich besser nutzen konnten. Mit diesem Wissen ging ich in die dritte Partie, die wie die zweite deutlich durch Einfluss versus Gebiet geprägt war, und war so entspannt und selbstsicher, dass ich als Weiß mit mehr als 50 Punkten gewann.

Anschließend wurden die Partien von den Profispielerinnen am Demobrett nachgelegt, kommentiert, und am Abbruchpunkt wurde das Publikum befragt, an welcher Stelle die Einzelnen ihre Partie fortgesetzt hatten. Die Ideen wurden besprochen, dann wurde gezeigt, wie die Partie tatsächlich weiter gegangen war. Die Partien findet man übrigens unter http://www.leipzig-go.de/go_in_gohlis.php.

Für die, die wie ich immer noch jede Menge dazulernen müssen, ist so ein Turnier die perfekte Gelegenheit, finde ich. Während der eigenen Partien kann man aufstehen, umhergehen und erstaunt feststellen, dass andere aus der gleichen Startsituation völlig andere Ideen entwickelt haben, weniger aggressiv, raffinierter, manchmal auch viel kämpferischer und an ganz anderen Stellen... Es ist auch etwas anderes, den Anfang einer Profipartie nachzulegen, wenn man genau weiß, dass man an einer bestimmten Stelle auf sich selbst gestellt sein wird – irgendwie war ich dabei doch präsenter.

Turnierergebnisse für die Hannoveraner:

Hanna Aden (9 Kyu), 3:2 (Ich weiß, auf der Leipziger Seite steht es anders, aber dort wurde die zweite Partie sowohl für meinen Gegner wie auch für mich als gewonnen eingetragen, und leider hatte ich sie in Wahrheit verloren.)

(Hanna Aden)

Kiel (23./24.6.2007)

So spielten die Hannoveraner:

Platz 14: Burghard Probst (1 Kyu), 1:3

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Sommerfest bei der Bethlehemkirche – das neue Demo-Brett wird eingeweiht (30.6.2007)

Am Samstag, den 30.6. fand das diesjährige Sommerfest der Bethlehemkirche statt, auf dem wir wie immer einen Go-Stand hatten, um interessierten Besuchern unser aller Lieblingsspiel nahezubringen.

Organisatorin war dieses Jahr Lisa Ente, zu ihrer Unterstützung waren noch Alex, Jan Krügener, Gunnar und ich da, später kam auch noch die gesamte Familie Draws. Ich hoffe, ich habe niemanden vergessen.

Das eher schlechte Wetter ließ am Morgen Fürchterliches erahnen, der Nachmittag war dann aber größtenteils trocken. Der Stand war leider ein wenig abgelegen vom Hauptgeschehen weiter hinten, so dass es zunächst danach aussah, dass wir einfach für uns einen Spielnachmittag im Freien veranstalten müssten, doch nachdem schließlich ein oder zwei Kinder am Tisch saßen, schienen wir interessanter zu werden und uns gingen für den Rest des Nachmittags die Interessenten nicht mehr aus.

Für jeden, der sich Mühe gegeben hatte, gab es ein kleineDeutsch-Japanisches Sommerfest "Natsumatsuri" im Stadtparks Pappbrett und einen Infozettel über die Spielabende in Hannover, und natürlich hoffen wir sehr, dass ein oder zwei von ihnen tatsächlich einmal zum Spielabend kommen werden. So gut wie alle wollten nach der ersten „Probierpartie“ gleich noch eine zweite spielen.

Das neue Demobrett, das mit den Mitteln des NGoV inzwischen angeschafft wurde, hat leider kein Gestell, so dass sich der NGoV in Gestalt von Gunnar sich meine Maler-Staffelei auslieh. Zum Erklären wurde das 19x19-Brett an diesem Tag noch nicht genutzt, dafür nahmen wir die kleinen Bretter und die von Lisa und Alex mitgebrachten Hikaru-Comics, aber das Brett ist inzwischen durch eine Partie eingeweiht worden. Sicherlich sorgte dieses öffentliche Spielen auch dafür, dass manch einer stehen blieb und schaute, was es denn an unseren zwei Tischen Interessantes gab.

(Hanna Aden)

Deutsch-Japanisches Sommerfest "Natsumatsuri" im Stadtpark (8.7.2007)

Bei herrlichem Sommerwetter (nicht selbstverständlich, die Tage davor und danach waren eher durchwachsen) veranstaltete die Deutsch-Japanische Gesellschaft im Stadtpark Hannover ihr Sommerfest mit allerlei Aktivitäten, die sich natürlich vornehmlich an japanischen Künsten orientierten. Ich persönlich fand ja die japanischen Trommeln am beeindruckendsten, wenn auch diese Kunst wie fast alles andere Japanische auf dem Fest von Deutschen ausgeübt wurde. Lediglich unauffällig - etwa bei der Kalligraphie - sah man Japaner am Werk.

Beim Go war es dann natürlich auch so, dass nur Deutsche das erklärten, aber das ist für euch ja nix Neues. Die lediglich vier Tische im Go-Bereich taten dem Interesse der Besucher keinen Abbruch, die sich oft in aller Kürze das Spielprinzip erklären ließen, manche wagten auch ein eigenes Spiel, mitunter auch mit erheblicher Begeisterung.

Nach nur 4 Stunden war das Fest schon wieder vorbei - bei dem schönen Wetter hätte man auch locker noch eine Weile weitermachen können.

Für das nächste Sommerfest wurden uns dann 6 Tische versprochen.

(Christoph Gerlach)

 

Das Spiel zwischen Winfried Dörholt (links) und Jürgen Breuer begeisterte den Jungen, der anschließend Jürgen in den Spielen den Schweiß auf die Stirn trieb.

Nächstes Mal kriegen wir zwei Tische mehr.

Und gefilmt wurden wir auch.

Umzug auf neuen Webspace

Ab dem 26.7.2007 zog die Hannover-Go-Seite auf neuen Webspace und war aufgrund eines Einrichtungsfehlers seitens des Providers konnte die Seite erst am 29.7. abends wieder hochgespielt werden. Ich hoffe ihr habt euch keine Sorgen gemacht. Der Umzug der E-Mail-Adressen verlief hingegen reibungslos.

Eine neue technische Möglichkeit soll schon recht bald genutzt werden: es wird eine Mailingliste für Go in Hannover eingerichtet, damit jeder Nachrichten wie z.B. über einen spontanen Spieltreff an die weitergeben kann, die sich genau für solche Dinge interessieren und daher in die Mailingliste eintragen. Mehr Infos dazu in Kürze.

(Christoph Gerlach, 29.7.2007)

Mailingliste

Wie angekündigt habe ich ab sofort die Mailingliste eingerichtet. Sie soll der kurzfristigen Information der Go-Interessenten in Hannover untereinander über spontante Spieltreffs, Mitfahrgelegenheiten und so weiter dienen. Weitere Informationen und Eintragung in die Mailingliste gibt es auf der neuen Unterseite zur Mailingliste.

(Christoph Gerlach, 19.8.2007)

Hannover-Turnier noch in diesem Jahr?

Traditionell (seit dem Jahr 2000) veranstalten die Go-Spieler in Hannover zwischen Oktober und Dezember ein kleines Go-Turnier. Dafür existieren aktuell auch schon diverse Vorschläge, die teilweise kombinierbar sind:

- Vielseitigkeitsturnier (wie Vorjahre, aber irgendwie nicht mehr so hip)

- Blitzturnier (evtl. mit Rauf-/Runterblitzen)

- Go-Gong Turnier (alle 15 Sekunden gibt es ein "Ding" und 2 Sekunden später ein "Dong" und genau in dieser Zeit muss gesetzt werden)

- Auf Wunsch einer einzelnen Dame: Mafianacht

Als mögliche (und geeignete) Termine stehen im Raum:

- 20./21.10.2007 (eine Woche nach Bremen)

- 15./16.12.2007 (zwei Wochen nach Braunschweig)

Offen ist, ob es ein Eintagesturnier werden soll oder normal über das ganze Wochenende. Das hängt u.a. davon ab, ob sich Mithelfer abzeichnen und ob es ein Abend-/Nachtprogramm gibt oder eher nicht.

Ideen und Wünsche sollen bis Ende August an die Mailingsliste geschickt werden, danach wird dann das Turnierformat und der Termin festgelegt.

(Christoph Gerlach, 21.8.2007)

Flensburg (1./2.9.2007)

So spielten die Hannoveraner:

Platz 3: Lisa Ente (3 Dan), 3:2
Platz 6: Alex Voigt (1 Dan), 3:2
Platz 15: Benjamin Heuer (2 Kyu), 3:2
Platz 20: Jennifer Gerken (5 Kyu), 3:2

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Schwerin (8./9.9.2007)

In Schwerin gab es nur einen Teilnehmer aus Hannover. Lutz Mattner (4 Dan) spielte sein erstes Turnier nach langer Zeit und das dürfte wohl auch im wesentlichen das Ergebnis 1:4 (Platz 10) erklären.

Alle Ergebnisse gibt es hier.

1. Blitzturnier Hannover (Ankündigung)

Das 1. Blitzturnier Hannover findet jetzt am 20.10.2007 als Eintagesturnier statt. Alle Details gibt es in der Ausschreibung. Voranmeldung wäre schön.

(30.9.2007)

Bremen (13./14.10.2007)

So spielten die Teilnehmer aus Hannover:

Platz 5: Jürgen Breuer (1 Dan), 2:3
Platz 17: Fabian Rosenschein (4 Kyu), 2:3

Alle Ergebnisse gibt es hier.

1. Blitzturnier Hannover (20.10.2007)

Das Blitzturnier kam doch sehr gut an. Neben vielen Spielern aus Hannover konnten wir Gäste aus Osnabrück, Flensburg, Clausthal, Kassel und Braunschweig begrüßen, die trotz der kurzfristigen Ankündigung teilnahmen. Wegen der vielen Teilnehmer (28) wurden drei Tischreihen arrangiert (zwei mit 5 Spielbrettern, eines mit 4). Dort rückte man jeweils einen Tisch nach vorne bei einem Sieg und einen Tisch nach Hinten bei einer Niederlage. Damit sich die Reihen auch mischen kam folgende Idee von Jürgen Breuer zum Einsatz: Gewann man am ersten Brett oder verlor am letzten, so rutschte man die Tischreihen jeweils im Uhrzeigersinn weiter (jeweils vom vordersten einer Reihe an das vorderste der nächsten Reihe bzw. vom letzten ans letzte). Und der Begriff "Rauf-/Runterblitzen" leitet sich von dem folgenden Grundprinzip ab: Gewann man am vordersten Brett, musste man sich zusätzlich einen Grad hochstufen, verlor man am letzten, musste man sich einen Grad herunterstufen. Das war sozusagen das Ziel des Turniers: möglichst viele Grade hinzugewinnen, denn damit qualifizierte man sich als einer der besten vier Spieler für das K.O.-Finale um den Turniersieg.

Folgende Ergebnisse wurden aus den 14 Runden Rauf-/Runterblitzen überliefert:

Christoph Keller (2 Dan) +6
Adrian Ernst (2 Dan) +3
Christoph Gerlach (6 Dan) +3
Jan Krügener (2 Kyu) +3
Jürgen Breuer (2 Dan) +2
Jens Baaran (2 Dan) +2
Thomas Kuhlage (1 Dan) +2
Veronika Lyssenko (10 Kyu) +2
Jennifer Gerken (5 Kyu) +1
Peter Kassigkeit (4 Kyu) +1
Malte Kracht (1 Dan) +0
Alex Voigt (1 Dan) +0
Torsten Arndt (1 Kyu) +0
Dominik Bilitewski (4 Kyu) +0
Conny Pohle (11 Kyu) +0
Uwe Schmidt (5 Kyu) +0
Christian Piasecki (1 Kyu) -1
Burghard Probst (1 Kyu) -1
Ronny Pischel (1 Kyu) -1
André Städtler (1 Kyu) -1
Benjamin Heuer (2 Kyu) -1
Waldemar Schneider (7 Kyu) -1
Michael Thon (7 Kyu) -1
Andreas Szostak (1 Kyu) -2
Fabian Rosenschein (4 Kyu) -2
Helge Wegmann (5 Kyu) -3
Johannes Schmitt (25 Kyu) ?
Harald Bögeholz (4 Kyu) ? (aus dem Turnier ausgestiegen)

Somit hatten sich vier Spieler für das K.O.-Finale qualifiziert. Die Halbfinale:

Christoph Gerlach (6 Dan) gewinnt gegen Christoph Keller (2 Dan) (4 Vorgaben)

Adrian Ernst (2 Dan) gewinnt gegen Jan Krügener (2 Kyu) (3 Vorgaben)

Spiel um Platz 3:

Jan Krügener (2 Kyu) gewinnt gegen Christoph Keller (2 Dan) (3 Vorgaben)

Spiel um den Turniersieg:

Christoph Gerlach (6 Dan) gewinnt gegen Adrian Ernst (2 Dan) (4 Vorgaben)

Uwe Schmidt hat von zwei Finalpartien ein Video mitlaufen lassen, das er demnächst auf YouTube veröffentlichen will. Sobald dies verfügbar ist, wird hier der Link zu den Videos ergänzt.

Als Verbesserungsvorschlag für eine (wahrscheinliche) Wiederholung wurde notiert, dass kürzere und dafür mehr Tischreihen die Dynamik in den Einstufungen erhöhen dürfte. Außerdem wird es weniger wahrscheinlich, dass man viele Partien gegen denselben Gegner hat.

(Christoph Gerlach)

 

Die Finalpartie um den Turniersieg zwischen Christoph Gerlach (links) und Adrian Ernst sieht gar nicht nach Blitzen aus.

(Wer hat eigentlich das Foto mit meiner Kamera gemacht?)

Hamburg Rahlstedt (10./11.11.2007)

So spielten die Teilnehmer aus Hannover:

Gruppe A:

Platz 8: Lisa Ente (3 Dan), 2:3
Platz 24: Alex Voigt (1 Dan), 2:3
Platz 27: Jürgen Breuer (1 Dan), 2:3
Platz 32: Benjamin Heuer (2 Kyu), 4:1
Platz 37: Marek Draws (1 Kyu), 2:3
Platz 62: Fabian Rosenschein (4 Kyu), 2:3

Alle Ergebnisse gibt es hier.

Gruppe B:

Platz 8: Hanna Aden (8 Kyu), 4:3

Alle Ergebnisse gibt es hier.